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Elektronische Datenverarbeitung



Als Vater der elektronischen Datenverarbeitung gilt Konrad Zuse, der zunächst elektromechanische Rechenmaschinen in Relaistechnik herstellte. Die von ihm begründete Computertechnik erwies sich im Laufe der Zeit als der Tabelliermaschine bzw. dem Lochkartenmischer überlegen. Computer konnten flexibler programmiert werden und waren vor allem nicht an das Medium Lochkarte gebunden. Mit der Computertechnik kamen neu Medien zum Einsatz, wie z. B. Lochstreifen, Magnetkarte, Magnetband, Magnettrommel, Floppy Disk, Magnetplatte und heute Festplatte.

Durch elektronisch gesteuerte Datenverarbeitungsanlagen werden Informationen in Form von Daten automatisch verarbeitet. Die Verarbeitungsgeräte bezeichnet man als Hardware. Die Anweisungen, Vorschriften und Regeln bezeichnet man als Software. Die Daten werden in einer bestimmten Reihenfolge verarbeitet – nach dem EVA-Prinzip: Eingabe → Verarbeitung → Ausgabe. Die Daten werden während der Eingabe so aufgearbeitet, dass sie der Zentraleinheit (CPU) zur Verfügung gestellt werden können. Während der Verarbeitung werden die Daten entsprechend zugeordnet, verglichen, umgewandelt oder falls notwendig neu berechnet. Anschließend werden die Daten zur weiteren Verarbeitung ausgegeben. Diese hier genannten Arbeitsschritte können auch parallel ablaufen und müssen nicht zeitlich voneinander getrennt sein. Es ist möglich, mit einer Datenverarbeitungsanlage im Dialogbetrieb zu arbeiten.